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Körperpflege • 5 Min. Lesezeit

Fußpeeling vs. Fersencreme — was wirkt besser gegen verhornte Haut?

Fußpeeling oder Fersencreme — was entfernt verhornte Haut wirksamer? Wir vergleichen Wirkung, INCI-Inhaltsstoffe und Anwendung beider Fußpflegeprodukte.

Veröffentlicht: 2026-06-01 • Aktualisierung: 2026-06-01

Fersen und Füße — warum verhornt die Haut hier so leicht?

Die Haut an den Fußsohlen und Fersen besitzt keine Talgdrüsen und trocknet daher von Natur aus schneller aus als andere Körperpartien. Unter dem Einfluss von Druck und Reibung sammeln sich Keratinzellen an und bilden eine dicke, harte Schicht — umgangssprachlich als Hornhaut oder Schwiele bezeichnet. Eine wirksame Fußpflege erfordert sowohl das regelmäßige Entfernen abgestorbener Hautschüppchen als auch eine langfristige Pflege und Erhaltung der Hautelastizität.

Wie wirkt ein Fußpeeling?

Fußpeelings unterteilen wir in zwei Haupttypen:

Mechanische Peelings

Sie enthalten abrasive Partikel — Zucker, Meersalz, Bimsstein oder feine Körnchen aus Obstkernen. Sie wirken durch das physische Abtragen abgestorbener Hautzellen. Sie eignen sich für die regelmäßige, vorbeugende Pflege, solange die Haut noch verhältnismäßig weich ist. Gut zu wissen: Mikroplastik (Mikrogranulate aus Polyethylen) wird auf Grundlage der EU-Verordnung 2023/2055, die Mikroplastikstoffe in Kosmetika einschränkt, schrittweise vom europäischen Markt genommen.

Chemische Peelings

Sie enthalten organische Säuren (Milchsäure, Glykolsäure, Salicylsäure, Mandelsäure) oder pflanzliche Enzyme (Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya). Sie wirken, indem sie die Verbindungen zwischen den verhornenden Zellen aufbrechen, was deren Entfernung ohne physische Reibung erleichtert. Besonders beliebt sind Gel-Peelings in Sockenform — sie werden für 30–90 Minuten aufgetragen, woraufhin sich die Haut über mehrere Tage von selbst ablöst. Ein Angebot an Fußpeelings findest du in der Kategorien der Fußpeelings auf PurScore.pl.

Wie wirkt eine Fersencreme?

Fußcremes und -balsame für die Fersen enthalten in der Regel höhere Konzentrationen aktiver Inhaltsstoffe als gewöhnliche Körperlotionen. Die wichtigsten davon sind:

  • Harnstoff (Urea) 10–25 % — der Schlüssel-Inhaltsstoff. In einer Konzentration von 10–15 % wirkt er stark feuchtigkeitsspendend und keratolytisch (er erweicht die verhornte Haut). Eine zugelassene und gemäß der Verordnung 1223/2009 verbreitet eingesetzte Substanz.
  • Salicylsäure (BHA) — zeigt in einer Konzentration von 2–10 % eine keratolytische Wirkung und löst die Verbindungen zwischen den verhornenden Zellen auf.
  • Glycerin und Panthenol — spenden Feuchtigkeit und beruhigen.
  • Ceramide und pflanzliche Butter — bauen die Lipidbarriere wieder auf und beugen dem Aufreißen der Haut vor.

Die aktiven Inhaltsstoffe von Fußcremes kannst du in der INCI-Enzyklopädie von PurScore.pl nachschlagen. Ein Angebot an Fußcremes findest du in der Kategorien der Fußcremes.

Vergleich — wann Peeling und wann Creme?

Ein Fußpeeling ist angezeigt, wenn:

  • sich an den Fersen eine dicke Schicht harter Hornhaut gebildet hat,
  • die Haut trotz regelmäßigen Eincremens rau, körnig oder schuppig ist,
  • du die Füße schnell für die Sandalensaison vorbereiten möchtest,
  • du das Peeling als Schritt vor dem Auftragen der Creme anwendest (um das Eindringen der aktiven Inhaltsstoffe zu erleichtern).

Eine Fersencreme ist angezeigt, wenn:

  • die Haut trocken und gespannt ist, aber keine dicke Hornhautschicht aufweist,
  • du dem Verhärten und Aufreißen der Haut im Alltag vorbeugen möchtest,
  • du in der Saison des offenen Schuhwerks vorbeugend pflegst,
  • nach einem durchgeführten Peeling — zur Erhaltung des Ergebnisses und zur Feuchtigkeitspflege.

Die optimale Fußpflege-Routine

  1. Einmal pro Woche: mechanisches Peeling in der Wanne oder unter der Dusche auf aufgeweichter Haut.
  2. Alle 4–6 Wochen: intensives chemisches Peeling (Säuren oder Peeling-Socke).
  3. Täglich am Abend: Creme mit 10–20 % Harnstoff auf Fersen und trockene Zonen.
  4. Nach dem Auftragen der Creme: Baumwollsocken über Nacht — die Okklusionsmethode steigert die Wirksamkeit des Produkts.
  5. Vermeide: langes Barfußgehen auf harten Oberflächen sowie Schuhe ohne Fersenkappe bei aktivem Gehen.

Für wen sind Peelings ungeeignet?

Chemische Peelings mit Säuren sind für Menschen mit Diabetes (Risiko von Schädigungen und erschwerter Wundheilung), mit peripheren Durchblutungsstörungen, mit einer aktiven Hautentzündung oder mit offenen Wunden an den Füßen nicht zu empfehlen. In diesen Fällen sollte die Fußpflege unter der Aufsicht einer podologischen Fachkraft erfolgen.

Der Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Hautveränderungen an den Füßen, die auf systemische Erkrankungen hindeuten können (Diabetes, Pilzbefall, Schuppenflechte), erfordern eine Diagnose und Behandlung durch eine Ärztin, einen Arzt oder eine dermatologische Fachkraft.

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FAQ

Ein mechanisches Peeling kann 1–2 Mal pro Woche angewendet werden. Intensive chemische Peelings (Peeling-Socken) sollten nicht häufiger als alle 4–6 Wochen angewendet werden, um der Haut Zeit zur Regeneration zu geben.

Harnstoff (Urea) ist ein natürlicher Bestandteil des NMF (Natural Moisturizing Factor) der Haut. In Fersencremes wird er in einer Konzentration von 10–25 % als starker Feuchthaltefaktor (Humektant) und Keratolytikum eingesetzt. Er ist sicher und gemäß der EU-Verordnung 1223/2009 zugelassen.

Ja, bei korrekter Anwendung an gesunden Menschen. Es sollte nicht bei offenen Wunden, einer aktiven Hautentzündung, Diabetes oder Durchblutungsstörungen angewendet werden. Lies stets die Anleitung und überschreite die empfohlene Einwirkzeit nicht.

Das Peeling sollte dem Auftragen der Creme vorausgehen — es entfernt abgestorbene Hautschüppchen, wodurch die aktiven Inhaltsstoffe der Creme (Harnstoff, Ceramide) tiefer eindringen und wirksamer arbeiten. Trage die Creme nach dem Peeling auf leicht feuchte Haut auf und ziehe über Nacht Baumwollsocken an.

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