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Hybridlacke

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UV-Hybridlacke härten erst unter der UV- oder LED-Lampe aus, und genau dafür stehen die typischen Stoffe in ihrer INCI-Liste. Monomere wie HEMA und Hydroxypropyl Methacrylate polymerisieren beim Belichten zu einem festen Film; Photoinitiatoren wie Ethyl Trimethylbenzoyl Phenylphosphinate oder Hydroxycyclohexyl Phenyl Ketone starten diese Reaktion. Silica und Acrylates Copolymer sorgen für Konsistenz, Pigmente mit CI-Nummern wie CI 77891 (Titandioxid) oder CI 77491 (Eisenoxid) für die Farbe.

Methacrylate gehören zu den häufigen Auslösern von Kontaktallergien im Nagelbereich, vor allem wenn nicht ausgehärteter Lack auf die Haut gelangt oder Lampe und Lack nicht zueinander passen. Eine einmal erworbene Acrylat-Allergie kann auch spätere Behandlungen mit Acrylaten, etwa beim Zahnarzt, betreffen. Viele achten deshalb auf HEMA-freie Lacke und vermeiden jeden Hautkontakt. Der früher verbreitete Photoinitiator TPO (Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide) ist in kosmetischen Mitteln in der EU inzwischen verboten. In der PurScore-Datenbank sind 1.427 UV-Hybrid-Nagellacke bewertet (Stand Oktober 2026).

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HI HYBRID Hybrid-Nagellack, #353 Fresh Mint — Inhaltsstoffe und Bewertung
HI HYBRID
Hybrid-Nagellack, #353 Fresh Mint

Häufige Fragen

Warum können UV-Nagellacke Allergien auslösen?

Die enthaltenen Methacrylate wie HEMA können die Haut sensibilisieren, wenn sie unausgehärtet mit Nagelhaut oder Fingern in Kontakt kommen. Typische Anzeichen sind Rötung, Juckreiz oder Schwellungen rund um den Nagel. Bei solchen Beschwerden ist es sinnvoll, die Anwendung zu beenden und ärztlichen Rat einzuholen.

Was bedeutet HEMA-frei?

HEMA-freie Lacke verzichten auf das Monomer Hydroxyethyl Methacrylate, das als besonders häufiger Allergieauslöser gilt. Diese Lacke enthalten aber in der Regel andere Acrylate wie Hydroxypropyl Methacrylate, die ebenfalls sensibilisieren können. Sorgfältiges Arbeiten ohne Hautkontakt bleibt daher wichtig.

Woran erkenne ich, ob ein Lack TPO enthält?

In der INCI-Liste steht TPO als Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide. Der Stoff ist in kosmetischen Mitteln in der EU nicht mehr zulässig. Ethyl Trimethylbenzoyl Phenylphosphinate, auch TPO-L genannt, ist ein anderer Stoff mit ähnlicher Funktion.

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