Duftsprays
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Body Mists sind Duftsprays mit geringerem Duftölanteil als Parfüms, und ihre INCI-Liste ist entsprechend anders aufgebaut. Viele enthalten neben Alcohol Denat auch Wasser und Feuchthaltemittel wie Glycerin oder Propylene Glycol. Damit sich die Duftöle im Wasser lösen, wird ein Lösungsvermittler wie PEG-40 Hydrogenated Castor Oil zugesetzt. Hinter Parfum steckt die Duftkomposition. Duftstoffe, die als mögliche Kontaktallergene gelten, etwa Linalool, Limonene, Citronellol oder Coumarin, müssen oberhalb einer festgelegten Konzentration einzeln genannt werden.
UV-Filter wie Butyl Methoxydibenzoylmethane oder Ethylhexyl Salicylate schützen in Duftsprays vor allem die Formel und ihre Farbe vor Licht; als Sonnenschutz für die Haut sind sie hier nicht gedacht. Manche meiden PEG-Verbindungen oder Duftstoff-Allergene, vor allem bei empfindlicher Haut. Weil Body Mists großflächig auf den Körper gesprüht werden, kommen mehr Hautareale mit den Duftstoffen in Kontakt als bei einem Parfüm, das punktuell aufgetragen wird. In der PurScore-Datenbank sind 233 Body Mists bewertet (Stand: Oktober 2026).
Häufige Fragen
Ist ein Body Mist schwächer als ein Parfüm?
In der Regel ja: Body Mists enthalten weniger Duftöl und halten deshalb kürzer. Dafür werden sie oft großzügiger und häufiger aufgesprüht.
Warum enthält ein Duftspray UV-Filter?
Licht kann Duft- und Farbstoffe in durchsichtigen Flaschen verändern. UV-Filter wie Butyl Methoxydibenzoylmethane sollen das verhindern. Als Sonnenschutz für die Haut sind sie in diesen Produkten nicht gedacht.
Kann ich einen Body Mist auf gereizte Haut sprühen?
Besser nicht: Alkohol und Duftstoffe können gereizte oder frisch rasierte Haut zusätzlich belasten. Bei wiederkehrenden Hautreaktionen ist hautärztlicher Rat sinnvoll.