Sonnenschutz
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Bei Sonnencremes zählt in der INCI-Liste vor allem die Kombination der UV-Filter, denn meist decken erst mehrere Filter zusammen UV-B- und UV-A-Strahlung ausreichend breit ab. Häufig sind der Breitbandfilter Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Bemotrizinol), der UV-B-Filter Ethylhexyl Triazone sowie die UV-A-Filter Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate und Butyl Methoxydibenzoylmethane (Avobenzon). Dazu kommen Glycerin, Ölkomponenten wie C12-15 Alkyl Benzoate, in denen sich die Filter lösen, und Verdicker wie Xanthan Gum.
Einige ältere organische Filter wie Benzophenone-3 oder Homosalate werden wegen möglicher hormonähnlicher Wirkungen diskutiert; die EU hat ihre zulässigen Höchstkonzentrationen inzwischen eingeschränkt. Wer solche Stoffe meiden möchte, achtet auf neuere organische Filter oder auf mineralische Filter wie Titanium Dioxide und Zinc Oxide. Menschen mit empfindlicher Haut wählen oft Produkte ohne Parfum. Unabhängig von der Rezeptur erreicht eine Sonnencreme den angegebenen Schutz nur, wenn du ausreichend Produkt aufträgst und regelmäßig nachcremst. In der PurScore-Datenbank sind 1.588 Sonnenschutzprodukte bewertet (Stand Oktober 2026).
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Häufige Fragen
Woran erkenne ich einen guten UV-A-Schutz?
Achte auf das UVA-Logo im Kreis: Es zeigt, dass der UV-A-Schutz der EU-Empfehlung entsprechend mindestens ein Drittel des angegebenen Lichtschutzfaktors erreicht. In der INCI-Liste geben Filter mit UV-A-Wirkung wie Butyl Methoxydibenzoylmethane, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate oder Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine einen Hinweis darauf.
Sind mineralische Filter besser als chemische?
Mineralische Filter wie Titanium Dioxide und Zinc Oxide gelten als gut verträglich für empfindliche Haut, können aber einen weißlichen Film hinterlassen. Auch organische Filter dürfen in der EU nur eingesetzt werden, wenn sie in Anhang VI der Kosmetikverordnung zugelassen sind. Entscheidend ist vor allem, dass du genug Produkt aufträgst und regelmäßig nachcremst.
Was bedeutet [nano] hinter einem Inhaltsstoff?
Der Zusatz [nano] zeigt, dass ein Stoff als Nanomaterial enthalten ist; das muss in der EU in der INCI-Liste angegeben werden. Bei Sonnenschutz betrifft das häufig Titanium Dioxide oder Zinc Oxide, deren Nanoformen nur für bestimmte Anwendungen zugelassen sind.