Highlighter
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Highlighter leben von Effektpigmenten, deshalb lohnt sich bei ihrer INCI-Liste ein Blick auf die Glanzträger. Der Schimmer entsteht meist durch hauchdünne Plättchen aus Mica oder Synthetic Fluorphlogopite, die mit Titandioxid (CI 77891) beschichtet sind; Tin Oxide hilft beim Aufbau dieser Schicht. Je nach Dicke der Beschichtung wirkt der Glanz silbrig, golden oder farbig, Eisenoxide wie CI 77491 sorgen für wärmere Töne. Puderhighlighter enthalten dazu Silica und Bindemittel wie Dimethicone, flüssige Varianten eher Ölkomponenten wie Caprylic/Capric Triglyceride oder Octyldodecanol und Feuchthaltemittel wie Glycerin.
Manche meiden natürliches Mica, weil dessen Abbau teils unter problematischen Arbeitsbedingungen erfolgt. Synthetisches Fluorphlogopit gilt als Alternative mit gleichbleibender Reinheit. Bei sehr feinem, losem Puder achten manche darauf, möglichst wenig Staub aufzuwirbeln und einzuatmen. Phenoxyethanol, oft kombiniert mit Caprylyl Glycol, ist in dieser Kategorie der häufigste Konservierungsstoff. In der PurScore-Datenbank sind 344 Highlighter bewertet (Stand: Oktober 2026).
Häufige Fragen
Woher kommt der Glanz im Highlighter?
Von Effektpigmenten: dünnen Mineralplättchen, die mit Metalloxiden wie Titandioxid oder Eisenoxid beschichtet sind. An den Grenzflächen dieser Schichten wird das Licht mehrfach reflektiert und überlagert sich, so entsteht ein Perlglanz ähnlich wie bei Perlmutt.
Was ist der Unterschied zwischen Mica und Synthetic Fluorphlogopite?
Mica ist natürlicher Glimmer aus dem Bergbau, Synthetic Fluorphlogopite ein industriell hergestellter Glimmer mit ähnlicher Struktur. Das synthetische Material ist gleichmäßiger in der Qualität und von der Kritik an den Abbaubedingungen für Mica nicht betroffen.