Duschgele
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Bei Duschgelen bestimmt vor allem die Tensidkombination, wie gründlich und wie mild ein Produkt reinigt. Häufig steht nach Wasser ein Haupttensid wie Sodium Laureth Sulfate, begleitet von milderen Co-Tensiden wie Cocamidopropyl Betaine oder Coco-Glucoside, die die Reizwirkung abmildern können. Glycerin und rückfettende Stoffe wie Glyceryl Oleate sollen verhindern, dass die Haut nach dem Duschen spannt. Sodium Chloride, also Kochsalz, dient als Verdicker; Citric Acid und Sodium Hydroxide stellen den pH-Wert ein.
Wer sehr trockene oder empfindliche Haut hat, meidet oft Produkte mit Sodium Laureth Sulfate an erster Stelle nach Wasser und bevorzugt milde Zuckertenside. Parfum und Duftstoffe wie Linalool und Limonene stecken in vielen Duschgelen; in abwaschbaren Produkten bleiben sie nur kurz auf der Haut, können bei einer bekannten Duftstoffallergie aber dennoch Beschwerden auslösen. Sodium Benzoate und Potassium Sorbate sind gängige Konservierungsmittel. In der PurScore-Datenbank sind 1.619 Duschgele bewertet (Stand Oktober 2026).
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Häufige Fragen
Woran erkenne ich ein mildes Duschgel an der INCI-Liste?
Achte auf die ersten Tenside nach Wasser: Zuckertenside wie Coco-Glucoside oder Lauryl Glucoside sowie Cocamidopropyl Betaine gelten als mild. Steht Sodium Laureth Sulfate weit vorne, reinigt das Gel kräftiger. Rückfetter wie Glyceryl Oleate und Feuchthaltemittel wie Glycerin sind bei trockener Haut ein Pluspunkt.
Ist Sodium Laureth Sulfate schädlich?
Sodium Laureth Sulfate gilt in den üblichen Konzentrationen als sicher und ist milder als das verwandte Sodium Lauryl Sulfate. Es kann die Haut aber austrocknen, vor allem bei häufigem Duschen oder empfindlicher Haut.
Warum steht Salz im Duschgel?
Sodium Chloride, also Kochsalz, macht viele Tensidlösungen dickflüssiger. Es dient der Konsistenz und ist in den eingesetzten Mengen für die Haut unproblematisch.